i waas ned wos es is, oba es is wos.
Seit 36 Jahren geht ein Gespenst um in der Musikszene – das Gespenst des Slangpunk. Es hört auf den Namen Attwenger, lässt sich nicht einfangen und taucht regelmäßig in seiner jeweils aktuellen Gestalt in der Öffentlichkeit auf. Womit Attwenger diesmal um die Ecke kommt? Mit wos, dem zehnten Studioalbum. Nach most, pflug, luft, song, sun, dog, flux, spot, drum. wos is. is wos. wos is los jetzt.
Die elektrifizierte Ziehharmonika holt sich die Luft aus dem Umfeld, quetscht sie zusammen und bläst sie durch metallische Zungen, die in Schwingung geraten und dabei Töne erzeugen, wieder ins Umfeld zurück. Die Beats des Schlagzeugs und des Sequenzers als stabil unruhige Pulsschläge aus unterschiedlichen Soundquellen sorgen für den Rhythmus. Alles verwoben mit ausfransenden Worten, erfundenen, erlebten, erlesenen Texten, die mit der Sprache spielen, die den Nährstoff bildet für die Stimme des Unter- und Oberbewussten. Aufgewirbelt von der Musik grooven sie dahin, die Geschichten.
wos immer es a is, es is immer wos. […]
Markus Binder
Foto: © Helmut Wimmer